Ethereum Staking ist bereits für Benutzer verfügbar. Schauen wir uns an, wie es erfolgt, welche Nuancen und Risiken Validatoren berücksichtigen sollten.

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Die ers­te Ver­si­on der Ethe­re­um-Block­chain läuft nach wie vor auf dem PoW-Kon­sens. Daher wer­den Mining-Far­men mit leis­tungs­star­ken Gra­fik­kar­ten ver­wen­det, um eine «Block­ket­te» zu bil­den und Mün­zen zu emit­tie­ren. Das Ent­wick­lungs­team hat jedoch bereits damit begon­nen, die Platt­form auf den PoS-Kon­sens umzu­stel­len. Daher kön­nen Sie Coins abbau­en, indem Sie sie in Ihrer Brief­ta­sche auf­be­wah­ren. Wie funk­tio­niert das Sta­king von Ethereum?

Besonderheiten von Ethereum Staking und Vergütung der Validatoren

Das Ethe­re­um Sta­king unter­schei­det sich kaum von einem ähn­li­chen Pro­zess für ande­re digi­ta­le Wäh­run­gen. Der Algo­rith­mus sieht fol­gen­der­ma­ßen aus:

  1. Der Benut­zer regis­triert sich in der Block­chain und lädt ein voll­wer­ti­ges Ether Wal­let auf sei­nen Com­pu­ter herunter.
  2. Ein Block­chain-Teil­neh­mer kauft, sowie „sperrt“ Ether in sei­ner Wal­let. Dabei blei­ben die Coins in sei­nem Eigen­tum und wer­den nicht auf ein ande­res Kon­to übertragen.
  3. „Gesperr­te“ Coins betei­li­gen sich an der Bil­dung neu­er Blö­cke, für die ihr Besit­zer eine Beloh­nung in Form von neu geschöpf­ten Ether erhält.

Prozessnuancen:

  • Coins und Sta­king-Gewin­ne wer­den erst nach dem Über­gang der gesam­ten Ethe­re­um-Block­chain zum neu­en Kon­sens ver­füg­bar. Nach vor­läu­fi­gen Schät­zun­gen wird dies im Lau­fe des Jah­res 2022 geschehen.
  • Um am Sta­king teil­neh­men zu kön­nen, müs­sen Sie min­des­tens 32 ETH sper­ren. Hat der Benut­zer die­se nicht, kann man einen Teil der Coins bei einem gemein­sa­men Sta­king Ser­vice oder an einer Bör­se platzieren.

Block­chain-Teil­neh­mer wer­den für das Bil­den von Blö­cken und das Ver­bin­den mit der Ket­te sowie für die Vali­die­rung der Arbeit ande­rer Teil­neh­mer belohnt. Ende 2021 betrug die Ren­ta­bi­li­tät die­ser Ethereum-Mining-Methode:

  • Pools — 5,95 % des gesperr­ten Betrags;
  • Vali­da­to­ren — 6% der auf dem Kon­to plat­zier­ten Münzen.

Strafen und Risiken

Die Block­chain-Teil­neh­mer erhal­ten eine Beloh­nung in Form von Ether-Mün­zen dafür, dass sie dem Öko­sys­tem zugu­te­kom­men. Die Ent­wick­ler haben aber auch ein Sys­tem von Stra­fen für “Scha­den” vor­ge­se­hen. Die Stra­fen gel­ten für fol­gen­de Handlungen:

  • Tren­nen der zum Sta­king ver­wen­de­ten Wal­let vom Inter­net (d. h. sie nimmt nicht an der Vali­die­rung teil);
  • Benut­zer­ak­tio­nen, die dar­auf abzie­len, den Betrieb der Block­chain zu destabilisieren;
  • Über­prü­fung von Trans­ak­tio­nen inner­halb der Block­chain ist nicht korrekt.

Von der Ein­füh­rung der ETH2-Block­chain bis zum Herbst 2021 wur­den etwa 150 Benut­zer des Öko­sys­tems wegen Ver­sto­ßes gegen die Sta­king-Regeln bestraft. Der Haupt­grund für die Anhäu­fung von Stra­fen ist die Ver­let­zung der Attestierung.

Die Beloh­nung für das Hal­ten von Coins auf dem Kon­to hängt von der Infla­ti­on ab. Je mehr Benut­zer Token plat­zie­ren, des­to grö­ßer wird die Emis­si­on von Kryp­to­wäh­rung sein. Die Infla­ti­on wird auf alle Teil­neh­mer der Block­chain ver­teilt. Das heißt, die Zah­lun­gen an alle wer­den reduziert.

Bei der Vali­die­rung von 1 Mil­li­on Ether beträgt die jähr­li­che Emis­si­on bei­spiels­wei­se etwa 181.000 Mün­zen, und die maxi­ma­le Beloh­nung ist mehr als 18 %. Wenn 100 Mil­lio­nen Mün­zen zur Vali­die­rung ver­wen­det wer­den, beträgt die Emis­si­on etwa 1,8 Mil­lio­nen, dh die maxi­ma­le Beloh­nung ist 1,81 %.

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