Was sind Krypto-Trading-Signale? Warum nehmen Menschen Ratschläge von anderen Händlern an?

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Um mit Kryp­to­wäh­run­gen Geld zu ver­die­nen, müs­sen Sie idea­ler­wei­se ver­schie­de­ne Ansät­ze und Ana­ly­se­tools ken­nen, die Ihnen hel­fen, Markt­be­we­gun­gen rich­tig vor­her­zu­sa­gen. Auf die­se Wei­se kön­nen Sie bestimm­te Mün­zen zum rich­ti­gen Zeit­punkt kau­fen und ver­kau­fen, um einen Gewinn zu erzie­len und nicht Ihr gesam­tes Geld zu ver­lie­ren. Die­je­ni­gen Nut­zer, die nicht wis­sen, wie man rich­tig han­delt, kön­nen auch ver­su­chen, mit Kryp­to­wäh­run­gen Geld zu ver­die­nen. Nur eben nicht auf eige­ne Faust, son­dern auf Anra­ten von erfah­re­nen Händ­lern. Las­sen Sie uns auf­schlüs­seln, was Kryp­to-Tra­ding-Signa­le sind und wie man sie verwendet?

Was sind Krypto-Trading-Signale?

Cryp­to­cur­ren­cy-Signa­le sind Emp­feh­lun­gen, die ein pro­fes­sio­nel­ler Händ­ler in sei­nem Kanal/Chat/Gruppe in einem sozia­len Netz­werk gibt.

Die­se Emp­feh­lun­gen bestehen aus einem emp­foh­le­nen Ein­stiegs­punkt in einen Ver­mö­gens­wert sowie aus 1, 2, 3 oder sogar 5 Aus­stiegs­ebe­nen. Eine Emp­feh­lung könn­te zum Bei­spiel so aussehen:

Paar: USDT/Monetary X

In (Ein­trag) 4256 USDT

Aus (Aus­gang) 8769 USDT oder 12555 USDT oder 24000 USDT

Die letz­te Zei­le bedeu­tet, dass der Preis alle drei Optio­nen errei­chen kann. Die ers­te Opti­on ist jedoch die ris­kan­tes­te. Die zwei­te ent­hält ein mitt­le­res Risi­ko. Und die drit­te ist die riskanteste.

Wenn eine Emp­feh­lung nicht für einen Spot, son­dern für eine gehe­bel­te Posi­ti­on gege­ben wird, dann wird die emp­foh­le­ne Hebel­wir­kung (z.B. X10) eben­falls zu den Infor­ma­tio­nen hin­zu­ge­fügt. Und auch das Stop-Loss-Kurs­ni­veau. Das heißt, wenn die Posi­ti­on die­sen Preis erreicht hat, ist es bes­ser, den Han­del mit einem Ver­lust zu schlie­ßen, da eine wei­te­re Abwärts­be­we­gung wahr­schein­lich ist.

Krypto-Trading-Signale und die hohen Risiken solcher Empfehlungen

Die potenziellen Risiken von Krypto-Trading-Signalen. Foto: Gemma Evans / Unsplash.com

Wenn Sie den Rat von Händ­lern befol­gen, soll­ten Sie sich der fol­gen­den Risi­ken bewusst sein:

Zunächst müs­sen Sie eine Quel­le fin­den, die gute Emp­feh­lun­gen von wirk­lich guten Markt­ana­lys­ten gibt. Das heißt, dass alle Emp­feh­lun­gen aus Sta­tis­ti­ken und Bewer­tun­gen ande­rer Per­so­nen eine gute Tref­fer­quo­te haben (min­des­tens 70–80 % pro Jahr).

Zwei­tens: Sei­en Sie vor­sich­tig, denn heut­zu­ta­ge gibt es eine Men­ge Betrü­ger. Sie kön­nen Ihnen den Zugang zu ihrem kos­ten­pflich­ti­gen Kanal ver­kau­fen, und ent­we­der funk­tio­niert er nicht, oder die Emp­feh­lun­gen dort sind so schlecht wie möglich.

Drit­tens: Sie sind selbst dafür ver­ant­wort­lich. Den­ken Sie dar­an, dass dies nur eine Emp­feh­lung ist. Sie müs­sen selbst ent­schei­den, ob Sie der Emp­feh­lung fol­gen wol­len oder nicht. Die Mün­ze kau­fen oder nicht kau­fen. Dies bedeu­tet, dass Sie vor­sich­tig sein und die klas­si­schen Regeln der Diver­si­fi­zie­rung und Sicher­heit bei Kryp­to­wäh­run­gen befol­gen müs­sen. Sie allein sind dafür ver­ant­wort­lich, dass Sie mit einer bestimm­ten Emp­feh­lung Geld verlieren.

Wo soll man suchen und welche Taktik soll man verfolgen?

Der bes­te Ort, um nach Rat­schlä­gen zu suchen, sind kos­ten­lo­se the­men­be­zo­ge­ne Chat­rooms und Tele­gram-Kanä­le. Lau­fen Sie nicht sofort los und kau­fen Sie irgend­wel­che Coins und Tokens auf eine Emp­feh­lung in einem neu­en Kanal. Lesen Sie sich sehr inten­siv in das Pro­jekt ein. Opti­ma­le Recher­chen ent­ste­hen bei ca. 15–20 Stun­den und schrei­ben Sie mit den Nut­zern sodass Sie wirk­lich ver­ste­hen um wel­ches Pro­jekt es sich han­delt. Ver­ste­hen Sie, dass der Eigen­tü­mer des Kanals ein guter Händ­ler ist und sich sel­ten irrt. Und set­zen Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Rei­se auf bezahl­te Kanäle.

Abge­se­hen davon soll­ten Sie nie­mals Kryp­to­wäh­run­gen mit Ihrem gesam­ten Kapi­tal kau­fen, son­dern nur bis zu 5 % Ihrer Ein­la­ge, denn im Fal­le eines Ver­lus­tes wer­den Sie nicht viel davon spüren.

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Titelbild: Tech Daily / Unsplash.com

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