Für mache Menschen stellt es eine Herausforderung dar, mit ihren Vorgesetzten richtig zu kommunizieren. Andere haben sogar Probleme damit, neue Bekanntschaften zu machen oder gar Freundschaften zu schließen.

Tipps zur besseren Kommunikation фото 1

Um das ande­re Geschlecht anzu­spre­chen, müs­sen vie­le erst­mal eine Hemm­schwel­le über­win­den. Man­chen Mit­ar­bei­tern fällt es schwer, den rich­ti­gen Zugang zu ihrem Vor­ge­setz­ten zu fin­den. Auch neue Bekannt­schaf­ten knüp­fen oder Freund­schaf­ten schlie­ßen kann zu einer Bewäh­rungs­pro­be wer­den. Wir haben ein paar Tipps zusam­men getra­gen, damit die Kom­mu­ni­ka­ti­on ein­wand­frei gelin­gen kann. 

Tipp 1

Damit die Men­schen Sie gern haben, müs­sen auch Sie die Men­schen gern haben. Das soll­te authen­tisch sein und bedin­gungs­los gesche­hen. Erwar­ten Sie nicht stän­dig irgend­ei­ne Gegen­leis­tung. Die­se ein­fa­che Regel ver­wen­de­te bereits der Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Guru — Dale Car­ne­gie. Er beton­te immer wie­der, dass zu den bes­ten Eigen­schaf­ten eines Men­schen, den alle gern haben, Selbst­hin­ga­be, Sanft­heit und Gut­her­zig­keit gehören. 

Tipp 2

Nie­mand mag nega­ti­ve Men­schen. Der Kon­takt zu sol­chen Per­so­nen kann schnell ermü­den. Eine eis­kal­te und intri­gan­te Diva wird nur auf der Lein­wand ver­ehrt. In der Rea­li­tät sieht es ganz anders aus. Eben­so ver­hält es sich mit Freund­schaf­ten. Zwar ist es sehr wich­tig für die bes­te Freun­din da zu sein und sich ihre Pro­ble­me anzu­hö­ren. Doch wenn die Kla­ge­lie­der zu einem täg­li­chen Ritu­al wer­den, wird es schnell zu einer Nervenzerreißprobe. 

Tipp 3

Leben Sie nicht in der Ver­gan­gen­heit. Den­ken Sie nicht stän­dig an Ihre Nie­der­la­gen, Rein­fäl­le, Feh­ler oder bit­te­re Erfah­run­gen. Die Men­schen möch­ten nach vorn schau­en. Sei­en Sie also kein Bal­last, der stän­dig aller nur her­un­ter­zieht. Die wich­tigs­te Regel lau­tet: Man kann die Ver­gan­gen­heit nicht ver­än­dern. Daher hören Sie auf, sich stän­dig im Sumpf der Ver­gan­gen­heit zu suh­len — das ist sinn­los und ver­schwen­det sowohl Ihre eige­ne Zeit als auch die der anderen. 

Tipp 4

Men­schen, die eine Mei­nung ver­tre­ten und Prin­zi­pen haben, wer­den ernst genom­men und respek­tiert. Daher soll­ten auch Sie gewis­se Idea­le besit­zen. Sie müs­sen die­se erklä­ren und tei­len kön­nen. Ein Mensch kann nur dann die Eigen­schaf­ten eines Team-Lea­ders ent­wi­ckelt, wenn er bei sich selbst anfängt. Wenn Sie sich selbst gern haben, wer­den das auch ande­re Men­schen spü­ren und Sie eben­falls mögen. Das Leben ist viel zu kurz, um es für ärger­li­che Klei­nig­kei­ten zu ver­schwen­den. Sei­en Sie selbst­be­wusst und ver­geu­den Sie ihre Zeit nicht damit, sich mit unnö­ti­gen Sachen zu pla­gen. Das riet sei­ner­zeit auch Dale Carnegie. 

Tipp 5

Sie müs­sen ein guter Zuhö­rer sein und die Anlie­gen Ihrer Gesprächs­part­ner auch ver­ste­hen kön­nen. Die Men­schen erzäh­len gern von sich und ihrem Leben. Das bedeu­tet aber nicht, dass jedes Gespräch in einem stun­den­lan­gen Mono­log enden muss. Ent­wi­ckeln Sie mit Ihrem Gegen­über ein leben­di­ges Gespräch: Hören Sie sich sei­ne Sor­gen an und gestal­ten Sie einen Dia­log daraus. 

Tipp 6

Sei­en Sie gedul­di­ger zu den Men­schen. Gehen Sie nicht immer von Ihrer eige­nen Per­son aus. Nur weil die Men­schen sich von Ihnen unter­schei­den, bedeu­tet es nicht, dass mit Ihnen etwas nicht stimmt oder dass Sie es nicht schaf­fen wer­den, eine gemein­sa­me Spra­che mit Ihnen zu finden. 

Autorin: Kami­la Schmidt
Über­set­zung von: Ari­na Ler­ke

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Titelbild: www.pixabay.com

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