Die Ethereum-Blockchain funktionierte zunächst nur auf dem PoW-Konsens. Aber am 1. Dezember 2020 wurde die Beacon Chain gestartet, wonach es möglich wurde, Ether ohne Mining abzubauen.

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Bei der Erstel­lung der Ethe­re­um-Block­chain ent­schied sich Vita­lik Bute­rin für den PoW-Kon­sens, der für die Bil­dung neu­er Ket­ten­blö­cke not­wen­dig ist. Bei der Ver­wen­dung die­ses Algo­rith­mus müs­sen jedoch kom­ple­xe Berech­nun­gen auf leis­tungs­star­ken Com­pu­ter­ge­rä­ten durch­ge­führt wer­den, was der Umwelt scha­det. Jetzt ist jedoch bereits die „Null“-Phase der Über­füh­rung von Ethe­re­um in einen neu­en Kon­sens im Gan­ge. Es ist an der Zeit, die Merk­ma­le von Ethe­re­um Sta­king ken­nen­zu­ler­nen, mit des­sen Hil­fe Coins im PoS-Kon­sens abge­baut werden.

Merkmale der Emission durch Staking

Gemäß den Anfor­de­run­gen des PoS-Kon­sen­ses wird die Funk­ti­ons­fä­hig­keit des Netz­werks durch Vali­da­to­ren unter­stützt. Sie “sper­ren” eini­ge der Coins auf ihren Kon­ten. Die­se Token wer­den ver­wen­det, um neue Blö­cke zu bil­den. Je mehr Mün­zen in der Brief­ta­sche des Benut­zers sind, des­to wahr­schein­li­cher ist es, dass er eine Beloh­nung erhält.

Pro­of-of-Sta­ke funk­tio­niert nun aus­schließ­lich auf ETH2 im Test­mo­dus. Dar­über hin­aus müs­sen Per­so­nen, die auf die­se Wei­se ver­die­nen möch­ten, die Mün­zen bis zum voll­stän­di­gen Über­gang auf die neue Pro­to­koll­ver­si­on, dh bis Pha­se 1.5, sper­ren. Nach vor­läu­fi­gen Schät­zun­gen kann die­ser Pro­zess 12 bis 24 Mona­te dau­ern. Das heißt, wenn es Ende 2020 begon­nen hat, wird die­ser Moment im Jahr 2022 kommen.

Sobald die Fusi­on abge­schlos­sen ist, kön­nen Benut­zer Coins abhe­ben und Gewin­ne erzie­len. Die Ent­wick­ler haben bewusst eine Ver­zö­ge­rung von +1 Tag ein­ge­stellt, um den Zusam­men­bruch des Münz­kur­ses auf­grund des Abzugs von Gewin­nen durch alle Vali­da­to­ren zu vermeiden.

Vorteile der Technologie

Im Ver­gleich zum Mining hat das Sta­king im Ethe­re­um-Netz­werk fol­gen­de Vorteile:

  • Umwelt­freund­lich­keit. Block­chain-Teil­neh­mer wer­den den Coin nicht mehr durch Mining schür­fen, da der PoW-Kon­sens abge­schafft wird. Nach vor­läu­fi­gen Schät­zun­gen wird dadurch der Strom­ver­brauch zur Auf­recht­erhal­tung des Betriebs der Ethe­re­um-Block­chain um 99 % redu­ziert. Die Erhö­hung der Umwelt­freund­lich­keit der Mün­ze wird dazu bei­tra­gen, sie bekann­ter zu machen und neue Teil­neh­mer anzu­zie­hen, dar­un­ter gro­ße glo­ba­le Unternehmen.
  • Stei­ge­rung der Geschwin­dig­keit. Gleich­zei­tig mit dem Über­gang zu ETH2 wird Shar­ding imple­men­tiert. Sein Wesen besteht dar­in, dass nicht alle Ele­men­te der Ket­te, son­dern ein bestimm­ter Teil von ihnen für die Vali­die­rung inner­halb der “Ket­te der Blö­cke” ver­wen­det wird. Dadurch wird die Ver­ar­bei­tungs­ge­schwin­dig­keit von 14 auf 100.000 Trans­ak­tio­nen pro Sekun­de erhöht. Dar­über hin­aus wird Shar­ding dank PoS die Zuver­läs­sig­keit des Sys­tems nicht beein­träch­ti­gen, wie es beim Start auf PoW der Fall gewe­sen wäre.
  • Ein­fa­cher Ein­stieg. Die Funk­tio­nen von Ethe­re­um Sta­king sind so, dass jeder Benut­zer damit umge­hen kann. Dazu müs­sen Sie kei­ne gro­ßen Sum­men in den Kauf von Aus­rüs­tung für eine Mining-Farm inves­tie­ren. Sogar die 32-ETH-Gren­ze kann mit Hil­fe von kol­la­bo­ra­ti­ven Tra­ding Com­mu­nities umgan­gen werden.

Sie kön­nen jetzt damit begin­nen, Ether zu sta­ken. Es soll­te jedoch klar sein, dass Sie die gesperr­ten Coins und den erhal­te­nen Gewinn erst nach dem Wech­sel zu Pro­to­koll­ver­si­on 2 ver­wen­den können.

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Titelbild: Tim Evans / unsplash.com

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