Im Jahr 2020 hat sich Binance.US der US Blockchain Association angeschlossen - inzwischen sind die Wege der beiden Parteien wieder getrennt: Die Unternehmen erklärten, Binance.US habe festgestellt, dass ihre “Werte, Ziele und Standards nicht in jeder Hinsicht übereinstimmen.”

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Ein Sprecher der Blockchain Association hat den Ausstieg bestätigt

Wie Coin­Desk Mit­te April berich­te­te, been­det Binance.US sein Enga­ge­ment in der Block­chain Asso­cia­ti­on. Das Unter­neh­men Binance.US war der Block­chain Asso­cia­ti­on erst Mit­te August bei­getre­ten. Die Auf­lö­sung von Binance.US wur­de von Cur­tis Kin­caid, Spre­cher der Block­chain Asso­cia­ti­on, per E‑Mail bestätigt.

Binance.US ist der ame­ri­ka­ni­sche Zweig der markt­füh­ren­den Kryp­to-Platt­form Binan­ce, wel­che im Jahr 2019 in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ver­bo­ten wur­de. Die Block­chain Asso­cia­ti­on enga­giert sich für eine Gesetz­ge­bung in den USA, um Block­chain-Netz­wer­ken brei­te­re Hand­lungs­mög­lich­kei­ten zu geben.

Die exakten Gründe für den Abgang wurden nicht genannt.

Es ist nicht bekannt, wel­che unter­schied­li­chen Wer­te, Zie­le und Stan­dards der Grund für den Aus­tritt von Binance.US aus der Block­chain Asso­cia­ti­on waren. Nach Infor­ma­tio­nen von Coin­Desk hat sich die Kryp­to-Platt­form Coin­ba­se 2020 eben­falls von der Block­chain Asso­cia­ti­on getrennt, kurz nach­dem Binance.US bei­getre­ten war: Man sieht dort Gegen­sät­ze zwi­schen den eige­nen Zie­len und denen der Block­chain Asso­cia­ti­on. Es bleibt offen, inwie­weit die Ent­schei­dung von Coin­ba­se mit Binance.US zusammenhängt.

Binance.US will sein eigenes Büro

„Die Mit­tel, die wir [der Block­chain Asso­cia­ti­on] gewid­met haben, wer­den nun für Maß­nah­men ver­wen­det. Die­se ste­hen im Ein­klang mit der poli­ti­schen Agen­da von Binance.US in Washing­ton und den Haupt­städ­ten der Bun­des­staa­ten im gan­zen Land“, so die Binance.US nahe ste­hen­de Per­son. Außer­dem sag­te ein Spre­cher des Unter­neh­mens: „Wir freu­en uns, ein eige­nes Team für Regie­rungs­an­ge­le­gen­hei­ten in D.C. zu grün­den, wel­ches sich aktiv mit den poli­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­gern der USA aus­ein­an­der­setzt. So kön­nen wir einen direk­ten und kon­struk­ti­ven Dia­log über eine sinn­vol­le Regu­lie­rung auf­bau­en. Das schafft mehr Klar­heit und Ver­trau­en und ermög­licht es der ame­ri­ka­ni­schen Inno­va­ti­on und Füh­rung, in der Kryp­to­in­dus­trie zu gedei­hen.“ Es wur­de noch kein genau­es Eröff­nungs­da­tum für das neue Büro in Washing­ton bekannt gege­ben. Bis Ende April haben sich auch Binan­ce, Binance.US oder die Block­chain Asso­cia­ti­on noch nicht auf ihren Web­sites zu die­sem The­ma geäußert. 

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Konkrete Absichten von Binance.US bisher nicht bekannt

Der­weil zeigt sich die Block­chain Asso­cia­ti­on wenig beein­druckt von dem Ent­schluss der Kryp­to-Platt­form. „Die Block­chain Asso­cia­ti­on möch­te Binance.US viel Glück bei der Ein­rich­tung ihrer Geschäf­te in Washing­ton wün­schen“, so der Spre­cher der Block­chain Asso­cia­ti­on, Cur­tis Kin­caid. Er erklär­te, dass die Block­chain Asso­cia­ti­on momen­tan “über 80 der wich­tigs­ten Fir­men, Inves­to­ren, Infra­struk­tur­un­ter­neh­men und Pro­jek­te in der ame­ri­ka­ni­schen Kryp­to­wirt­schaft” zu ihren Mit­glie­dern zählt.

Man wird sehen, ob und wel­che Schrit­te Binance.US in den kom­men­den Wochen und Mona­ten unter­neh­men wird, um eine Nie­der­las­sung in Washing­ton zu erhalten.

Quel­le: www.finanzen.net

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Titelbild: www.shutterstock.com

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