"Nicht nur Fiat-Geld kann schmutzig sein, sondern auch Kryptowährungen. Die Analyse erfolgt mithilfe eines speziellen Algorithmus. Diese Software überprüft Transaktionen auf Links zu dubiosen Plattformen und Diensten.

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Mit AML-Diens­ten kön­nen Nut­zer ihr gesam­tes Anla­ge­portfo­lio auf ver­däch­ti­ge Mün­zen über­prü­fen. Sehen wir uns ein­mal genau­er an, was AML-Diens­te sind und wie sich die Nut­zer schüt­zen können.

Über AML-Dienste

AML (wört­lich: Anti-Money Laun­de­ring) ist die Auf­de­ckung von Fäl­len von Geld­wä­sche mit betrü­ge­ri­schen Metho­den. Dazu gehö­ren die Ver­hin­de­rung der Ter­ro­ris­mus­fi­nan­zie­rung und die Ermitt­lung ande­rer ille­ga­ler Geldwäschemethoden.

Schmut­zi­ge Mün­zen kön­nen jedoch auch den Weg in das Port­fo­lio geset­zes­treu­er Nut­zer fin­den, die nie in betrü­ge­ri­sche Trans­ak­tio­nen ver­wi­ckelt waren. Die Betrü­ger ver­wen­den eine Viel­zahl anony­mer Geld­bör­sen und Mixer, um ihre Spu­ren zu ver­wi­schen. Auf die­se Wei­se kön­nen schmut­zi­ge Mün­zen ihren Weg in die Geld­bör­sen ehr­li­cher Nut­zer finden.

Vie­le Bör­sen und Geld­bör­sen für Kryp­to­wäh­run­gen ver­wen­den eine AML-Veri­fi­zie­rung. Wenn schmut­zi­ge Mün­zen ihren Weg in eine Brief­ta­sche fin­den, wird das Kon­to für wei­te­re Unter­su­chun­gen gesperrt. Der Nut­zer muss Infor­ma­tio­nen über die Quel­le des Assets ange­ben. In eini­gen Län­dern kann der Besit­zer schmut­zi­ger Mün­zen sogar mit einer Geld­stra­fe belegt wer­den, weil er sich unwis­sent­lich an der Geld­wä­sche beteiligt.

Es gibt kei­ne Mög­lich­keit, sich dage­gen zu schüt­zen, aber es ist mög­lich, die not­wen­di­gen Sicher­heits­maß­nah­men zu treffen.

Wie Sie sich schützen können

Der Kauf von Kryp­to­wäh­run­gen von ver­trau­ens­wür­di­gen, siche­ren Platt­for­men ver­rin­gert das Risi­ko, schmut­zi­ge Mün­zen zu erhal­ten. Bei der Suche nach neu­en Diens­ten mini­mie­ren Pro­be­trans­ak­tio­nen mit klei­nen Beträ­gen eben­falls das Risi­ko. Auch das Feed­back von Nut­zern im Inter­net kann bei der Aus­wahl siche­rer Platt­for­men helfen.

Außer­dem kön­nen Sie vor der Trans­ak­ti­on die Adres­se der Brief­ta­sche des Absen­ders über­prü­fen. Wenn die Brief­ta­sche nach der Über­prü­fung einen hohen Risi­ko­sta­tus erhält, kann die Trans­ak­ti­on abge­lehnt wer­den und Sie kön­nen sich vor dem Risi­ko schützen.

Sie kön­nen auch Ihre eige­ne Brief­ta­sche als Brief­ta­sche des Absen­ders sichern. Vor der Trans­ak­ti­on müs­sen Sie Ihre Wal­let-Adres­se über den Dienst veri­fi­zie­ren. Dann müs­sen Sie das Ergeb­nis spei­chern, zum Bei­spiel als PDF-Datei oder als Screen­shot. Im Fal­le einer Kon­to­sper­rung kann der Nut­zer daher Daten über­mit­teln und die Rein­heit sei­nes Ver­mö­gens bestä­ti­gen. Es wird auch emp­foh­len, einen ehr­li­chen Nach­weis des Münz­kaufs zu hin­ter­las­sen, z. B. durch Screenshots.

Zwei Geld­bör­sen hel­fen, das Ver­mö­gen vor schmut­zi­gen Mün­zen zu schüt­zen. Eine Wal­let wird für veri­fi­zier­te sau­be­re Coins ver­wen­det, die ande­re für Kryp­to­wäh­run­gen aus dubio­sen Quellen.

Fazit

Es besteht also die Gefahr, dass Nut­zer ohne es zu wis­sen schmut­zi­ge Mün­zen in ihre Geld­bör­se bekom­men. Mit Hil­fe spe­zi­el­ler AML-Diens­te kön­nen Nut­zer auf frag­wür­di­ge Mün­zen prü­fen und die­se dann an eine sau­be­re Geld­bör­se sen­den. Ich wer­de im nächs­ten Arti­kel mehr über die­se Diens­te erzählen.

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Titelbild: Agence Olloweb / Unsplash.com

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