Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte zum Thema Krypto-Zahlungen im US-Einzelhandel wurde veröffentlicht. Im Folgenden ist ein Auszug aus der Studie zu finden.

75 Prozent der US-Einzelhändler wollen Krypto integrieren фото 1

Für den durch­schnitt­li­chen Super­markt­ein­käu­fer ist die Vor­stel­lung, die Ein­käu­fe der Woche mit Kryp­to­wäh­run­gen zu bezah­len, viel­leicht noch ein Fremd­wort. Deloit­tes Umfra­ge ver­deut­licht jedoch das gro­ße Inter­es­se an alter­na­ti­ven Zahlungsmöglichkeiten.

„Die Umfra­ge ist ein Zei­chen für Ein­zel­händ­ler, die es ver­säu­men, die Ver­brau­cher­nach­fra­ge nach die­sem Trend zu befrie­di­gen. Sie ris­kie­ren, den Anschluss zu ver­lie­ren und Gewinn­ein­bu­ßen zu erlei­den“, meint die Autorin Clau­di­na Cas­tro Tanco.

Unge­fähr zwei Drit­tel der Ver­brau­cher zei­gen sich laut den Ein­zel­händ­lern sehr an Zah­lun­gen mit Kryp­to­wäh­run­gen inter­es­siert. Nur zwei Pro­zent der Kun­den sol­len wenig oder kei­ne Begeis­te­rung für das The­ma Kryp­to-Zah­lun­gen gezeigt haben.

Zahlungen in Kryptowährungen

Es ist nicht nur die Nach­fra­ge der Kun­den nach alter­na­ti­ven Zah­lungs­mög­lich­kei­ten, die das Inter­es­se der Händ­ler wecken soll. Auch die Tech­no­lo­gie selbst bie­tet ihnen einen Mehr­wert. Vor allem der unver­züg­li­che Zugang zu Geld­mit­teln ist der Umfra­ge zufol­ge von gro­ßer Bedeu­tung. Dar­über hin­aus sind 39 Pro­zent von der Tech­no­lo­gie rund um Block­chain bzw. Umsatz­ma­nage­ment überzeugt.

Zu Beginn der Umfra­ge wur­de gesagt, dass Ein­zel­händ­ler Zah­lun­gen in digi­ta­len Wäh­run­gen nur als Mar­ke­ting-Metho­de ermög­li­chen woll­ten, das hat sich jedoch offen­bar geän­dert: „Ein­zel­händ­ler sind zuneh­mend opti­mis­tisch gegen­über digi­ta­len Wäh­run­gen als Zah­lungs­me­tho­de und erken­nen sie schnell als geschäft­li­che Not­wen­dig­keit an“, erklärt der Bericht. Dem­zu­fol­ge beab­sich­ti­gen fast drei Vier­tel aller Befrag­ten — ob kurz- oder lang­fris­tig — die Inte­gra­ti­on von Kryptowährungen.

Bei­spiels­wei­se beab­sich­ti­gen ca. 12 Pro­zent der Befrag­ten, in den nächs­ten 24 bis 48 Mona­ten Kryp­to­wäh­run­gen in ihr Unter­neh­men zu inte­grie­ren. Wei­te­re 22 Pro­zent der Befrag­ten wol­len Kryp­to­wäh­run­gen bereits in den nächs­ten 12 bis 24 Mona­ten ein­bin­den. Immer­hin haben 39 Pro­zent geant­wor­tet, dass sie vor­ha­ben, Kryp­to­wäh­run­gen bereits inner­halb des nächs­ten Jah­res zu inte­grie­ren. Nur 1 Pro­zent der Befrag­ten hat noch kei­ne dies­be­züg­li­chen Plä­ne, so der Bericht.

Pro­ble­ma­tisch ist die kom­ple­xe Inte­gra­ti­on von Kryp­to­wäh­run­gen in bestehen­de Struk­tu­ren. So sehen 89 Pro­zent der Umfra­ge­teil­neh­mer Schwie­rig­kei­ten vor­aus. Die­se Pro­ble­me sind laut der Stu­die unab­hän­gig von der Umsatz­grö­ße in allen Unter­neh­men zu beobachten.

Außer­dem sind Sicher­heit, unkla­re Regu­lie­rung und die Vola­ti­li­tät des Kryp­to­mark­tes wei­te­re Stolpersteine.

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Vorgehensweise

Die Befra­gung wur­de von Deloit­te im Zeit­raum vom 3. bis 16. Dezem­ber 2021 durch­ge­führt. Zweck der Unter­su­chung war die Ermitt­lung der all­ge­mei­nen Ein­stel­lung gegen­über der Ein­füh­rung von Zah­lungs­sys­te­men auf Basis digi­ta­ler Wäh­run­gen und der damit ver­bun­de­nen Inves­ti­tio­nen. Befragt wur­den 2.000 lei­ten­de Ange­stell­te von Ein­zel­han­dels­un­ter­neh­men in den Ver­ei­nig­ten Staaten.

Quel­le: www.btc-echo.de

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Titelbild: www.pixabay.com

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